Nach mehreren Wettbewerbsstreitereien, u.a. mit Opera, einigte sich Microsoft im letzten Jahr mit der EU-Kommission neben dem standardmäßig installierten Internet Explorer auf alternative Browser zu verweisen.
Demnach soll zukünftig im Internet Explorer ein Browserauswahl-Fenster erscheinen, wo auf verschiedene Browser (Firefox, Safari, Chrome, Opera, …) hingewiesen wird, welche dann direkt heruntergeladen werden können. Die Reihenfolge, wie die Browser aufgelistet werden soll bei jedem Aufruf zufällig neu generiert werden. Der Internet Explorer wird dadurch zwar nicht deinstalliert, aber deaktiviert. Das Browser-Auswahlfenster soll demnächst (ab dem 17. März) verfügbar sein bzw. automatisch erscheinen.
Wer Lust hat, kann sich die “Browser-Choice”-Seite bereits anschauen.
weitere Infos:
Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem heutigen Urteil die Vorratsdatenspeicherung (VDS) (in ihrer bisherigen Form) für verfassungswidrig und nichtig erklärt. Vorerst muss die VDS ausgesetzt werden und alle erhobenen Daten sollen nun “unverzüglich” gelöscht werden. Einige Provider haben die Löschung auch bereits angekündigt.
Nun bleibt abzuwarten, was sich in der nächsten Zeit tut, wie die Regierung jetzt auf das Urteil reagiert und ob die EU die VDS überhaupt noch weiterhin vorschreiben wird.
Der beliebte Internet-Browser Firefox ist nun in der Version 3.5 erhältlich und kann kostenlos bei Mozilla heruntergeladen werden.
Der neue Firefox nutzt die Gecko Rendering Engine 1.9.1 und verhält sich nun noch schneller als sein Vorgänger. Neben der Performance-Verbesserung unterstützt Firefox auch neue Web-Technologien und bringt weitere Funktionen mit sich:
Alle Änderungen sind in den Release Notes zu finden.
Weitere Informationen und Download:
Am Mittwoch, den 3. Juni will Microsoft seinen neuen Suchdienst Bing freischalten und damit einen weiteren Schritt in der Aufholjagd auf den Konkurrenten Google machen. In Deutschland ist Bing als Beta bereits seit heute erreichbar.
Bing ist keine Suchmaschine, sondern eine Entscheidungsmaschine
Zitat von Microsoft-Managerin Dorothee Ritz
Auch heute noch brechen viele Suchmaschinen ohne Ergebnis ab, deshalb soll der Windows Live Search-Nachfolger mehr relevante Suchergebnisse liefern, die zudem übersichtlicher angezeigt werden. Die Suche lässen sich nun auch auf verschiedenen Suchkategorien einschränken, wie es bei Google auch der Fall ist.
Bing soll den Surfer vorrangig beim Einkaufen, bei der Reiseplanung und bei Recherchen in Gesundheitsfragen unterstützen.
Weitere Informationen:
Wolfram Alpha, die “computational knowledge engine” (rechnende Wissensmaschine), des Mathematica-Erfinders Stephen Wolfram ist seit heute online.
Wolfram Alpha ist eine Suchmaschine, die jedoch keine Webseiten-Treffer anzeigt, sondern vielmehr anschauliche Fakten liefert. So lassen sich etwa mit der Frage nach H2SO4 ein dreidimensionales Modell des Schwefelsäure-Moleküls anzeigen oder die Zahlenreihe 2, 3, 5, 7 als Primzahlen erkennen und vieles mehr (weitere Beispiele).
Wolfram Alpha beantwortet hauptsächlich Fragen in den Bereichen Mathematik, Technik, Naturwissenschaften oder Linguistik und versteht nicht – wie zuvor angenommen – die natürliche Sprache.
Ein sehr interessanter und durchaus nützlicher Dienst, wie ich finde, doch leider bisher nur in englischer Sprache verfügbar. Trotzdem ist Wolfram Alpha auch für alle deutschen Interessierte ein Besuch wert.
Weitere Infos bei heise online und Wikipedia
Seit heute ist der neue Internet Explorer 8 von Microsoft in der finalen Version verfügbar. Microsoft will in den nächsten Stunden alle landesspezifischen Versionen in der jeweiligen Landessprache veröffentlichen.
Der neue Microsoft Browser soll schneller und sicherer sein als seine Vorgänger.
Auch einige Funktionen sind in der Version 8 hinzugekommen:
Der Internet Explorer 8 soll automatisch über die Auto-Update-Funktion von Windows geladen und installiert werden. Alternativ kann man den Browser auch direkt über den Download auf der Microsoft-Seite beziehen.
Weitere Infos bei:
Die erste Beta-Version des Windows Vista Nachfolgers Windows 7 ist seit Freitag, dem 9. Januar, für alle Interessierten zum freien Download verfügbar.
Neben der englischen lässt sich auch eine deutsche Version herunterladen.
Windows 7 basiert auf dem Kernel von Windows Vista bringt jedoch etliche Verbesserungen mit sich. Bei der öffentlichen Beta-Version des Vista-Nachfolgers steht ausschließlich Windows 7 Ultimate, wahlweise als 32- oder 64-Bit-Version zur Verfügung. Die 2,5 GByte (32 Bit) bzw. 3,2 GByte (64 Bit) großen ISO-Dateien kann man nach dem abgeschlossenen Download mit diversen Brennprogrammen (z.B. mit dem kostenlosen ImgBurn) anschließend auf eine DVD brennen.
Anfangs waren die Downloads auf den deutschen Servern bis 2,5 Millionen beschränkt, aber mittlerweile soll aufgrund der “riesigen Nachfrage” das Download-Limit aufgehoben worden sein.
Vor dem Download muss man sich mit einer Windows Live ID registrieren und erhält dann auch einen Lizenzschlüssel. Wie in einigen Foren zu lesen ist, verwendet Microsoft aber immer die gleichen Keys. Aber auch ohne Installastionsschlüssel lässt sich die Beta-Version 30 Tage lang nutzen, danach kann dieser Test-Zeitraum fünfmal zurückgesetzt werden.
Spätestens am 1. August 2009 endet die Testphase der Beta-Version, welche sich danach nicht mehr nutzen lässt.
Nach der Installation von Windows 7 Beta empfiehlt es sich ein Patch herunterzuladen, um die Beschädigung von MP3-Dateien bei Schreibzugriffen zu verhindern. Man kann jedoch hiergegen auch bei allen MP3-Dateien den Schreibschutz-Attribut zu setzen.
Schon kurz nach der Veröffentlichung der Download-Links kam es zu Server-Überlastungen, sodass der Download vorübergehend eingestellt wurde. Mittlerweile wurde die Infrastruktur der Server erweitert und der Download ist nun wieder verfügbar.
Es handelt sich hierbei um eine unfertige Version von Windows 7, sodass die einwandfreie Funktionstüchtigkeit nicht gewährleistet werden kann. Es wird davon abgeraten die Beta-Version auf Produktiv-Systemen einzusetzen. Vorzugsweise sollte die Beta-Version nur auf einem eigenen Test-PC oder zumindest auf einer eigenen Partition eingesetzt werden. Alternativ lässt sich Windows 7 Beta auch in einer virtuellen Umgebung (z.B. mit VirtualBox) testen.
Ich konnte mir gestern auch eine Beta-Version herunterladen und werde diese in den nächsten Tagen installieren. Von meinen Tests, Erfahrungen und Eindrücken werde hier demnächst berichten.
Weitere Links zum Thema:
Seit vergangener Woche ist die sogenannte Zero-Day-Sicherheitslücke bekannt geworden. Nach Beobachtungen von Sicherheitsfirmen zufolge, breitet sich der Exploit rapide im ganzen Netz aus.
Betroffen ist nicht nur die aktuelle Version 7, sondern auch alle anderen Versionen.
Das Gefährliche an dieser Sicherheitslücke:
Allein durch Öffnen einer Internetseite kann der Windows-PC mit Schadsoftware infiziert werden. Anders als bei den meisten anderen Angriffen ist also kein weiterer unvorsichtiger Klick des Surfers erforderlich.
Quelle: heise.de
Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat zu Vorsicht beim Surfen mit dem Internet Explorer Browser aufgerufen.
Zur eigenen Sicherheit verwendet man am besten einen alternativen Browser, wie Firefox oder Opera, solange die Lücke nicht geschlossen wurde.
Update (17.12.2008 21:30):
Microsoft hat nun ein Extra-Patch zum Schließen dieser Lücke veröffentlicht.
Das Patch wird normalerweise automatisch mit den Updates von Windows heruntergeladen. Wenn die automatischen Updates deaktiviert sind, kann man das Patch auch über die Windows-Update-Seite von Microsoft beziehen.
Siehe auch:
Google feiert diesen Monat 10jähriges Jubiläum.
Im September 1998 veröffentlichten Larry Page und Sergey Brin den Suchdienst Google erstmals im Netz.
Auch damals schon war die Startseite so spartanisch wie heute: eine weiße Seite, einige Links und in der Mitte das Suchfeld.
Innerhalb dieser 10 Jahre wuchs Google zu einem weltweiten Suchgiganten und Marktführer heran, was man damals sicherlich nicht erwartet hätte.
Wo her stammt eigentlich der Name Google?
Der Unternehmensname Google geht auf das Wort Googol zurück, dass der US-Mathematiker Edward Kasner erstmals 1940 verwendete. Es ist die Bezeichnung für die Zahl 10 hoch 100 – eine 1 mit 100 Nullen. Der Name sollte für die immense Menge an Wissen stehen, die das Internet beherbergt.
Interessantes zum Thema:
Am vergangenen Dienstag veröffentlichte Google eine Beta-Version seines neuen eigenen Webbrowsers namens Chrome.
Chrome soll anders sein als die jetzigen Browser und das Tor zum Internet insbesondere der Google-Dienste werden. Außerdem soll das Surfen mit Chrome einfacher, benutzerfreundlicher, schneller und sicherer sein.
Google gibt seinem Browser nur noch ein einziges Eingabefeld, welches bei der Texteingabe verschiedene Webadressen oder Suchbegriffe vorschlägt.
Google greift damit Microsoft direkt an.
Microsofts Internet Explorer ist der derzeit meist genutzte Webbrowser weltweit. Mozilla Firefox konnte seine Nutzer-Anteile auf knapp 20% erhöhen.
Doch viele Datenschützer haben Bedenken gegenüber Chrome, da Google bekannt für sein “Datensammeln” ist und durch die Nutzung von Googles Browser das komplette Online-Verhalten der Nutzer analysiert werden kann.
Die Privatsphäre sei dadurch noch mehr massiver gefährdet.
Mittlerweile wurden einige Schwachstellen von Chrome gefunden und da Chrome bisher nur als Beta-Version veröffentlicht wurde, sollte von der Nutzung (auf Produktiv-Systemen) vorerst abgesehen werden.
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