Nach mehreren Wettbewerbsstreitereien, u.a. mit Opera, einigte sich Microsoft im letzten Jahr mit der EU-Kommission neben dem standardmäßig installierten Internet Explorer auf alternative Browser zu verweisen.
Demnach soll zukünftig im Internet Explorer ein Browserauswahl-Fenster erscheinen, wo auf verschiedene Browser (Firefox, Safari, Chrome, Opera, …) hingewiesen wird, welche dann direkt heruntergeladen werden können. Die Reihenfolge, wie die Browser aufgelistet werden soll bei jedem Aufruf zufällig neu generiert werden. Der Internet Explorer wird dadurch zwar nicht deinstalliert, aber deaktiviert. Das Browser-Auswahlfenster soll demnächst (ab dem 17. März) verfügbar sein bzw. automatisch erscheinen.
Wer Lust hat, kann sich die “Browser-Choice”-Seite bereits anschauen.
weitere Infos:
Der kostenlose E-Mail-Client der Mozilla-Foundation Thunderbird ist nun in der Version 3.0 erschienen.
Zu den wichtigen Neuerungen gegenüber der Vorversion gehören die Tabs, zur parallelen Darstellung von mehreren Mails (bekannt von den Browsern), eine neue verbesserte Suchfunktion mit Timeline-Funktion und ein Nachrichtenarchiv.
Zudem soll die Einrichtung neuer Mail-Accounts nun einfacher sein, ebenso wie die Verwaltung von Add-Ons über den neuen Add-On Manager.
Weitere Infos zu den einzelnen Features sind auf der offiziellen Thunderbird-Seite und in einer heise online Meldung zu finden.
Direkt-Download-Link: Thunderbird 3.0 WIN DE
Seit heute gibt es Windows 7 offiziell im Handel zu kaufen.
Ich habe heute morgen mein Windows 7 Home Premium im MediaMarkt abgeholt. Bezahlt hatte ich ja schon mit dem Erwerb der Vorverkaufsbox im Juli. Ich war extra früh da, doch der Ansturm hielt sich in Grenzen. Es waren noch ganze Stapel von allen Versionen (auch den Upgrades) da. Was mich bei den Preisen nur etwas verwundert hat, dass Windows 7 Ultimate und Professional beide in der Vollversion 299 Euro kosten (Home Premuim kostet 119 Euro, das Upgrade im Angebot 89 Euro).
Die Verpakung sieht ähnlich aus, wie die von Vista und Office, doch außen ist ein Pappschober und innen eine Kunststoff-DVD-Hülle. Darin befinden sich die zwei Windows 7 Installations-DVDs (32- und 64-bit; übereinander!), sowie der Windows-Key und ein kleines Büchlein mit den Ersten Schritten.
Heute Nachmittag habe ich mein Windows 7 dann endlich installiert. Die ganze Installation hat knapp eine halbe Stunde gedauert und schon war Windows 7 betriebsbereit. Einfach klasse! Nun bin ich am Einrichten und Programme installieren.
Weitere Informationen, Details und Bilder folgen…
Dem Eintrag von Brandon LeBlanc im Windows Team Blog ist zu entnehmen, dass Windows 7 ab dem 22. Oktober diesen Jahres in den Handel kommen soll.
Der Release To Manufacturing-Schritt soll in der zweiten Julihälfte fertig sein, sodass PC-Hersteller dann auf die neue Windows-Version umstellen können.
Außerdem soll es für Ungeduldige “bald” ein Windows 7 Upgrade Option Program geben, bei dem Kunden durch den Hersteller/Händler auf das neue Betriebssystem umsteigen können.
Heute hat Microsoft die Download-Seite für den Windows 7 Release Candidate freigeschaltet.
Der Download steht unter anderem in englischer und deutscher Sprache zur Verfügung und soll bis Juli möglich sein. Zur Aktivierung ist ein CD-Key erforderlich, welchen nur man mit einer Windows Live ID erhalten kann.
Die Größe der Windows-7-RC ISO-Images betragen in der 32-Bit-Variante 2,5 GByte und in der 64-Bit-Variante 3,2 GByte. Der aktivierte RC läuft bis Anfang März 2010. Danach fährt der PC alle zwei Stunden herunter und lässt sich dann ab Juni 2010 nicht mehr starten.
Es wird weiterhin dringendst empfohlen,wie die Beta-Version, auch den RC nicht auf einem Produktivsystem zu installieren, sondern auf einem eigenen Testrechner oder in einer virtuellen Maschine!
Der Release Candidate ist “feature complete”, d.h. es sind bereits alle Funktionen enthalten, die auch in der finalen Version kommen sein sollen. Dazu gehören unter anderem Homegroups, Bibliotheken im Explorer oder die neue Taskleiste. Neu im RC sind außerdem das geänderte Autorun-Verhalten, Bitlocker to go zum Verschlüsseln von USB-Laufwerken oder AppLocker zur Administration von Software-Installationen.
In der finalen Version soll auch der XP-Modus (weitere Infos) enthalten sein, der nicht im RC steckt, jedoch separat heruntergeladen werden kann.
Die finale Version von Windows 7 würde laut Microsoft im ersten Quartal 2010 kommen, viele gehen aber davon aus, dass es schon im Herbst (Oktober) diesen Jahres soweit ist.
Neben dem Windows-7-RC steht der Release Candidate des Windows Server 2008 R2 ebenfalls zum freien Download bereit.
Weiter Informationen:
Die erste Beta-Version des Windows Vista Nachfolgers Windows 7 ist seit Freitag, dem 9. Januar, für alle Interessierten zum freien Download verfügbar.
Neben der englischen lässt sich auch eine deutsche Version herunterladen.
Windows 7 basiert auf dem Kernel von Windows Vista bringt jedoch etliche Verbesserungen mit sich. Bei der öffentlichen Beta-Version des Vista-Nachfolgers steht ausschließlich Windows 7 Ultimate, wahlweise als 32- oder 64-Bit-Version zur Verfügung. Die 2,5 GByte (32 Bit) bzw. 3,2 GByte (64 Bit) großen ISO-Dateien kann man nach dem abgeschlossenen Download mit diversen Brennprogrammen (z.B. mit dem kostenlosen ImgBurn) anschließend auf eine DVD brennen.
Anfangs waren die Downloads auf den deutschen Servern bis 2,5 Millionen beschränkt, aber mittlerweile soll aufgrund der “riesigen Nachfrage” das Download-Limit aufgehoben worden sein.
Vor dem Download muss man sich mit einer Windows Live ID registrieren und erhält dann auch einen Lizenzschlüssel. Wie in einigen Foren zu lesen ist, verwendet Microsoft aber immer die gleichen Keys. Aber auch ohne Installastionsschlüssel lässt sich die Beta-Version 30 Tage lang nutzen, danach kann dieser Test-Zeitraum fünfmal zurückgesetzt werden.
Spätestens am 1. August 2009 endet die Testphase der Beta-Version, welche sich danach nicht mehr nutzen lässt.
Nach der Installation von Windows 7 Beta empfiehlt es sich ein Patch herunterzuladen, um die Beschädigung von MP3-Dateien bei Schreibzugriffen zu verhindern. Man kann jedoch hiergegen auch bei allen MP3-Dateien den Schreibschutz-Attribut zu setzen.
Schon kurz nach der Veröffentlichung der Download-Links kam es zu Server-Überlastungen, sodass der Download vorübergehend eingestellt wurde. Mittlerweile wurde die Infrastruktur der Server erweitert und der Download ist nun wieder verfügbar.
Es handelt sich hierbei um eine unfertige Version von Windows 7, sodass die einwandfreie Funktionstüchtigkeit nicht gewährleistet werden kann. Es wird davon abgeraten die Beta-Version auf Produktiv-Systemen einzusetzen. Vorzugsweise sollte die Beta-Version nur auf einem eigenen Test-PC oder zumindest auf einer eigenen Partition eingesetzt werden. Alternativ lässt sich Windows 7 Beta auch in einer virtuellen Umgebung (z.B. mit VirtualBox) testen.
Ich konnte mir gestern auch eine Beta-Version herunterladen und werde diese in den nächsten Tagen installieren. Von meinen Tests, Erfahrungen und Eindrücken werde hier demnächst berichten.
Weitere Links zum Thema:
Um die eigenen persönlichen Daten vor fremden Zugriffen zu schützen, müssen die Dateien sicher verschlüsselt werden.
Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Mithilfe von AxCrypt lassen sich einzelne Dateien kinderleicht per Rechtsklick verschlüsseln. Zur Verschlüsselung wird der AES-Algorithmus mit einer Schlüssellänge von 128 Bit verwendet.
Um einzelne Dateien wieder zu entschlüsseln, genügt ein Doppelklick auf die jewilige Datei und die anschließende Eingabe des Passwortes.
Für Ver- und Entschlüsselung wird die Installation des Programmes vorausgesetzt. Es kann jedoch auch eine Datei als .exe-Datei verschlüsselt werden, welche sich auch auf anderen PCs wieder entschlüsseln lässt.
Bei diesem Verfahren erstellt man eine Containerdatei, in der die persönlichen Dateien verwahrt werden. Beim Entschlüsseln wird ein virtuelles Laufwerk eingebunden, auf welchem sich dann die entschlüsselten Daten befinden.
Eines der beliebten kostenlosen Programme ist Truecrypt, welches drei Algorithmen unterstützt: AES, Twofish und Serpent.
Man kann entweder, wie bereits erwähnt, Container anlegen oder komplette Laufwerke verschlüsseln.
Mit Truecrypt lässt sich sogar die ganze Systempartition verschlüsseln.
Außerdem können Hidden Volumes (versteckte Container) innerhalb verschlüsselter Container erstellt werden, sodass bestimmte Daten auch dann versteckt bleiben, wenn man zur Herausgabe des Passwortes gezwungen wird.
Weitere Infos zu Truecrypt auch bei Wikipedia.
Wenn man auf mehreren Systemen bzw. Rechner parallel arbeitet, möchte man auch immer auf die aktuellste Version seiner Daten Zugriff haben.
Nun könnte man die Dateien entweder direkt im Netzwerk speichern und von überall darauf zugreifen oder man kopiert sie jedesmal auf ein Wechselmedium, wie USB-Stick, USB-Festplatte oder Speicherkarte. Dabei muss man die Daten aber immer auf den neusten Stand bringen und darf nicht die neue Version mit einer alten überschreiben.
Zur Arbeitserleichterung gibt es Synchronisations-Programme, wie das kostenlose Allway Sync, die den Datenabgleich automatisieren. Einmal eingerichtet, ist nur noch ein Klick für die Synchronisation notwendig.
Allway Sync überwacht dabei die jeweils letzten Änderungen. Es sucht dann die aktuellste Version einer Datei in bestimmten Ordnern und gleicht diese mit dem Inhalt des anderen Ordners ab. Außerdem können Filterregeln zum alleinigen Synchronisieren von bestimmten Dateitypen angelegt werden. Hierzu einfach in die Optionen schauen. Dort können ebenfalls bestimmte Dateien und Unterordner vom Abgleich ausgeschlossen werden.
Da Allway Sync nicht sehr viel Platz benötigt, ist es sinnvoll das Programm auf dem Wechselmedium zu installieren, somit muss man es nicht auf den einzelnen Rechnern installieren und alle Einstellungen müssen nur an einem Ort vorgenommen werden.
Um Wechseldatenträger und andere Hardware in Windows XP sicher zu entfernen, kann man in der Taskleiste auf das gleichnamige Symbol “Hardware sicher entfernen” klicken und somit Schreibzugriffe auf den Datenträger beenden. Somit wird sichergestellt, dass Windows nicht mehr auf das Gerät zugreift.
Wenn man diese Funktion häufig nutzt, kann man sich auch eine Verknüpfung auf dem Desktop oder im Startmenü anlegen.
Und so funktioniert es:
Rechtsklick, Neu -> Verknüpfung; als Speicherort gibt man folgendes ein:
%windir%\system32\rundll32.exe shell32.dll,Control_RunDLL hotplug.dll
dann Klick auf Weiter; nun einen Namen vergeben und fertig stellen.